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DEATH CAB FOR CUTIE

I Built You A Tower

Die früheren Emo-Pioniere und heutigen Indie-Ikonen DEATH CAB FOR CUTIE haben immer darin brilliert, zwei Arten von Songs zu schreiben: Einmal die knackigen Hits, die immer über das gewisse Etwas verfügten und von denen über die Jahre unzählige zu Klassikern wurden, und dann sind da die elegischen Hymnen, die diese Band unsterblich gemacht haben. Man nehme nur „Transatlanticism“ und „I will possess your heart“, die Rahmen sprengten, aber genau deshalb für immer besonders bleiben werden. Bei „I Built You A Tower“ konzentrierte sich die Band nun auf die knackigen Hits und alles wird von einer deutlichen Tightness begleitet. Wer die Band in den vergangenen Jahren live gesehen hat, kann bestätigen, dass dieser Ansatz nicht von ungefähr kommt. Fast wirkt es, als würden Frontmann Ben Gibbard und seine Mitstreiter versuchen, der Nachdenklichkeit ihrer Songs musikalisch etwas entgegenzusetzen und sie rhythmisch voranzutreiben. Ein gutes Beispiel ist hier die Single „Punching the flowers“. Trotzdem verfehlt der Song nicht seine Wirkung, denn jeder weiß mit den Worten „The sound of closing doors“ etwas anzufangen. Genauso geht es mit „Envy the birds“ („It’s safer when it’s quiet“) und „Stone over water“ („Into the arms of wherever, whenever“) weiter. Ein tolles Album, das sich lediglich auf einen Aspekt konzentriert.

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