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VOMITORY

In Death Throes

Wenn es noch eine Band gibt, die traditionellen schwedischen Death Metal in Reinform zelebriert und nie ausgewimpt ist, dann sind es zweifelsohne VOMITORY. Mit kurzer Unterbrechung spielen sie seit 1989 genau das, was sich dazu eignen würde, einem Alien zu erklären, was Death Metal ist. Und zwar nach dem unverwässerten, unerbittlichen schwedischen Reinheitsgebot. Und im Gegensatz zu den meisten ihrer Mitstreiter sind VOMITORY brutal geblieben, brutal schnell, brutal heavy und trotzdem brutal catchy. Okay, auch auf ihrem zehnten Album „In Death Throes“ findet sich eine Melodie, aber die hat sich das Quartett für den letzten Song aufbewahrt, ansonsten gibt es durchgehend auf die Zwölf. Ganz selten mal im HM2-Mayhem auf Bands wie SLAYER und BOLT THROWER schielend, brettern sich VOMITORY traditionell und unverbraucht wie vor 37 Jahren durch ihre zehn Songs, von denen zumindest „For gore and country“ den Preis für den besten Titel der Ausgabe verdient hätte. Death Metal führte Growling als Gesangsform in die Musik ein und mit Bassist Erik Rundqvist hat man unverändert einen Meister seines Fachs an Bord, der genau die richtige Mischung aus Gruft und Streubombe trifft. Grandioses Album.

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