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NASTY SAVAGE

Jeopardy Room

NASTY SAVAGE aus Brandon, Florida wurden 1983 von Frontmann „Nasty“ Ronnie Galletti gegründet und hatten ihre Hochphase in den Jahren 1985 bis ’89. In dieser Zeit veröffentlichten sie eine EP und drei Alben, mit denen sie maßgeblich das Schaffen legendärer Acts wie DEATH und OBITUARY prägten, auch wenn NASTY SAVAGE eigentlich dem Thrash Metal zugehörig waren. 2004 erschien 15 Jahre nach dem Split der Band das Reunion-Album „Psycho Psycho“, bevor es 2012 zur erneuten Trennung kam. Seit 2016 schließlich wieder aktiv, kommt mit „Jeopardy Room“ nun ein neues Album, das zweifellos von Sekunde eins an Spaß macht. Die Band rumpelt sich durch ihren oldschooligen Thrash-Sound und unterstreicht gekonnt, warum sie von den genannten Bands so verehrt wurde. Hier reiht sich Banger an Banger und es fühlt ich beinahe an wie eine musikalische Zeitreise, wenngleich der Sound etwas druckvoller ist, um nicht zu sagen: einen Hauch zeitgemäßer. Einzig die Bassdrum klackert ab und zu ziemlich nervig. Keine Ahnung, warum das so abgenickt und auf das Album genommen wurde. Letztlich ist das angesichts solcher Granaten wie „Brain washer“ oder auch „Southern Fried Homicide“ Jammern auf hohem Niveau. Bei der Neuaufnahme des Demo-Classics „Witches sabbath“ sind übrigens die Tardy-Brüder John und Donald von OBITUARY zu hören, die sich als riesige Fans der Band damit sicher einen Traum erfüllen konnten. Geiler Scheiß!

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