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KERRETTA

Angelm

Musik aus Neuseeland landet selten auf dem Tisch. Das alleine macht KERRETTA aus Auckland schon irgendwie besonders. Mit einem kurzweiligen, instrumentalen Post-Rock-Sound schlägt die Band gewissermaßen in die typische Pelagic-Kerbe, ergänzt diesen in Tracks wie „South Am“ allerdings mit einem quirky Prog Einfluss, der sich auch gänzlich von den Klanglandschaften und -teppichen abhebt. „Angelm“ besticht mit guten Melodien und einem düsteren Sound, der das fünfte Album der Band durchweg spannend gestaltet und stellenweise an ASIWYFA, TOOL oder RUSSIAN CIRCLES erinnert. Wer sich im Kosmos dieser Acts wohl fühlt, macht nichts falsch dabei, auch mal bei KERRETTA reinzuhören. Auch die organische, aber durchweg stimmige Produktion kommt dem Album zugute, das viele Einflüsse offenbart und sich glücklicherweise nicht als stereotyper Post-Rock erweist. Wobei diese Sphären auch auf „Angelm“ nicht zu kurz kommen, aber durch energetische Ansätze wie etwa bei „Eyes in the bull temple“ zur Seite geschoben werden.

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