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KILLSWITCH ENGAGE

This Consequence

Knapp sechs Jahre nach „Atonement“ haben die Bostoner nun mit „This Consequence“ ihr neuntes Album parat. Große Überraschungen gibt es darauf keine, denn Zeit ihres Bestehens tut die Band eigentlich einfach das, was sie am besten kann, nämlich hochmelodische, aber ultrabrutale Metal(core)-Brecher schreiben. Ja, der Sound ist mit der Zeit gegangen, was für mich gefühlt ein wenig auf Kosten der klanglichen Wucht ging, die man von Alben wie „Alive Or Just Breathing“ oder „The End Of Heartache“ kannte. Auch halte ich Howard Jones noch immer für den besseren Sänger, wobei Jesse Leach sein Sache durchaus ordentlich macht. Dennoch ist „This Consequence“ eine Platte, die gute 35 Minuten Kurzweil bietet. Die Songs sind knackig arrangiert, die Band kommt schnell zur Sache und verzichtet auf unnötigen Ballast und Pomp. Einige Fans werden zwar wieder nörgeln, weil die Platte erneut kein zweites „The End Of Heartache“ geworden ist, aber es steht außer Frage, dass „This Consequence“ zusammen mit der neuen CALIBAN-Platte die oberste Liga der aktuellen Releases im Metalcore-Sektor darstellt. Fast ließe sich sagen, dass gerade die alten Herren mit diesem oldschooligen Sound ihrem Genre frische Impulse geben. Das furchtbare Boygroup-Gejaule, dessen sich so ziemlich alle anderen Bands im Game bedienen, braucht nämlich definitiv niemand.

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