Auf ihrem vierten Album treiben LANDVMRKS das Spiel mit der Genrevielfalt noch weiter: Nu Metal, Oldschool-Hardcore, Pop, Punk, Heavy Metal, Deathcore ... Und auch French Rap ist präsenter als zuvor. Dazu kommen große Rock-Refrains, der markante Gitarrenton und eine endlose Vocal-Range – von abgrundtiefen Growls bis zum lieblichen Falsett. Der Wechsel zwischen französischen und englischen Lyrics gelingt ebenso butterweich wie die Übergänge zwischen den elf Tracks. LANDMVRKS betreiben auf allen Ebenen astreines Storytelling. Auf „The Darkest Place I’ve Ever Been“ gibt es – analog zur emotionalen inhaltlichen Reise – auch ein musikalisches Auf und Ab: mal laut, mal leise, mal progressiv, mal klassisch, aber vor allem vielschichtig und unheimlich smart exekutiert. Die Franzosen verstehen den Einsatz von Dynamik, nehmen immer wieder den Druck raus, um mit noch mehr Wucht zurückzukehren. So verzaubert „La valse du temps“ mit einem filigranen Piano-Intro, bevor es zu einem Metalcore-Brecher im Dreivierteltakt heranwächst, „Blood red“ vervielfacht seine Wirkung durch geschickt abgewandelte Motive und mit „Funeral“ gibt es eine Ballade zum Abschied. LANDMVRKS haben mit „The Darkest Place I’ve Ever Been“ ein kurzweiliges Album geschaffen, das wohl runder ist als all ihre Werke zuvor.
© by - Ausgabe # und 19. Mai 2025
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© by Fuze - Ausgabe #86 Februar/März 2021 und Jenny Josefine Schulz
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© by Fuze - Ausgabe #86 Februar/März 2021 und Jenny Josefine Schulz
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