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DANKO JONES

Leo Rising

Wie anders sollte eine neue Platte von dieser Band auch beginnen, als mit den Zeilen: „If you want it, you got it / We’re gonna give you what you need!“ Riffs nämlich. Meist aus – Achtung, Klischee! – drei, manchmal vier Akkorden auf Gitarren, die bis zum Anschlag auf Distortion gedreht sind und nur eines im Sinne haben: knüppeln und akustisch messerscharf rasieren. Wo DANKO JONES draufsteht, ist DANKO JONES drin. Es war nie anders und wird nie anders sein. DANKO JONES sind die kanadischen AC/DC. Sie haben sich einmal erfunden. Und sie werden sich niemals neu erfinden. Ihr Trademark-Sound steht wie in Stein gemeißelt. „Leo Rising“ könnte seit 1996, dem Jahr der Bandgründung, jederzeit erschienen sein. Es führt die Austauschbarkeit der dankojones’schen Diskografie mit einer irren Konsequenz fort. Und all das ist toll! Denn DANKO JONES wissen schlichtweg, die immer gleichen Akkorde so zu setzen, dass sie sich einem ins Hirn fräsen und Knöpfe drücken, die imaginäre „Großartig!“-Lampen aufblinken lassen. Es ist die DANKO JONES-Faszination, die seit 1996 unerschütterlich durch die Welt der Rockmusik wabert. Und die dazu führt, dass selbst maximal vorhersehbare und minimal kreative Textzeilen wie „You love it loud! You love it louder!“ kurz nach Rock’n’Roll-Olymp klingen und dich denken lassen: „AC/DC bringen im Gegensatz zu ihnen wirklich nur noch Rotze heraus. Lasst mehr Bands wie DANKO JONES sein.“

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