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MELMACS

Euphancholia

Nach ihrem Debüt „Good Advice“ aus dem Jahr 2022 erscheint mit „Euphancholia“ nun endlich der lang erwartete Nachfolger. Das Warten hat sich voll gelohnt. Zwölf neue Eigenkompositionen wie aus einem Guss. Bimmi hat eine fantastische Stimme und erinnert mich mit ihren coolen Orgelsounds das eine oder andere Mal an THROW THAT BEAT IN THE GARBAGECAN!. Die Basis aus 77-Punk und Power-Pop wird versetzt mit 1960s-Beat, Britpop, Indie, Pubrock, Rock’n’Roll und Schweinerock. Trotz der frischen Produktion springe ich gedanklich fünf Dekaden hin und her und genieße das wie alte Obstsorten, frisch vom Baum gepflückt. Habe ich schon die großartigen Gesangsharmonien der Jungs erwähnt? Ich liebe Chöre. Und wie schon auf „Good Advice“ gibt es eine geile Rock’n’Roll-Gitarre, die sich solistisch in die eingängigen Arrangements einbettet. Das ist eine Kunst für sich! Und immer noch hüpft der Bass neben dem treibenden Schlagzeug. Auch wenn es in den Lyrics nicht gerade um Friede, Freude, Eierkuchen geht, hat die Musik so viel positive Energie. Ich freue mich, die vier hoffentlich bald mal live sehen zu können. Wenn THE MELMACS nicht das nächste große Ding sind und nicht mindestens so erfolgreich werden wie THE YUM YUMS oder THE DONNAS, weiß ich auch nicht. Und zum Schluss noch etwas für das Phrasenschwein: All killer, no filler!

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