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AUTOBOT

Morgen schlaf ich aus

AUTOBOT ist das musikalische Alter Ego von André Lux, und der wiederum ist der Mensch hinter den wundervollen „Egon Forever!“-Cartoons. Drei Alben machte Egon, äh, André zwischen 2007 und 2010, bis 2012 kamen noch Kleinfomate, dann war erst mal Pause. Einen Umzug in die Schwabenmetropole Aulendorf und zwölf Jahre später wurde dem Künstler bewusst, dass die Welt ohne seine Musik ein schlechterer Ort ist, und so entstanden in gesunder Landluft neue Songs, dargeboten Chuck Ragan-Style nur mit Gitarrenbegleitung. Sein Comeback-Album nennt er das, und ich finde ja, wer die oft von absurdem Blödsinn geprägten Cartoons liebt, der findet diesen anarchisch-scharfzüngigen Humor auch in den Texten hier wieder, etwa dem vielleicht vom Ox-Lesen geprägten Musiknerd-Klagelied „B-Seiten und Raritäten“, was genau genommen auch ein schöner (wenn auch falscher, aber egal) Titel für dieses (Mini-)Album gewesen wäre. Auch schön: Die musikalische und textliche Verarbeitung einer traumatischen Erfahrung als reisender Musiker in Form von „Das Bundesland Nordrhein-Westfalen gegen Andre Lux“. Da wird auch Solingen genannt, aber ich bin mir keiner Schuld bewusst. Aber wir wissen ja: Schwaben sind sehr empfindsame Menschen, besonders was Kommentare zu ihrer Sprache betrifft. Woisch?

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