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OSTSAARZORN #5

Das Schöne an Punkrock ist seine Grenzen überschreitende – und auch sprengende Energie. So führte er damals 1977 in Nordirland Punks über die Konfessionsgrenzen hinweg zusammen. Das selbst ernannte „Fachjournal für Punk“ nimmt uns dieses Mal mit auf Weltreise, beginnend mit den Erinnerungen des Punk-Globetrotters Luk Haas, NATIONAL AWAKE, Südafrika, HAZE’EVOT, Israel, das leider aufgrund der Fragen nur an der Oberfläche kratzt, NEGRO TERROR, Pinoy Punk, Punk in Myanmar, Australien, eine Kolumne von Lee Hollis und und und. Zwei Punkrock-Museen, Reykjavik und Las Vegas, wurden besucht, ausführliche Festivalberichte gibt es vom Glaubitz Open Air und Back To Future, wobei die Konzertberichte – für einen COCK SPARRER-Gig nach London! – mehr als nur Oi!-lastig sind. Alles teilweise sehr spannend und auch mega interessant zu lesen, wobei Punk selbst in der Antarktis gefunden wurde. Trotzdem bleibt die Kehrseite der Medaille und die Frage angesichts der Klimakatastrophe, warum letztendlich so viele Flugkilometer für die Berichte zurückgelegt wurden. Das erschließt sich mir „institutionalisiertem Traditions-Punk“ nicht. Aber die „bildungsbürgerlichen DIY-Punks“ werden das sicher besser wissen als ich alter „Nietenknilch“.

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