
PLAIINS machen ziemlich viel richtig, würde ich sagen. Derbe Riffs, catchy Hooks und immer die nächste Schippe Kohle in den Ofen feuern. Keine Chance zum Durchschnaufen. Dazu der Exil-Brite Chris Reardon am Mikrofon mit einer sehr ordentlichen Performance. Mal Geschrei, mal Sprechgesang, mal Gummizelle. Dazu ein Sound, der sich zielgenau zwischen IDLES, ROYAL BLOOD und THE HIVES einreiht. Irgendwo zwischen Alternative, Punk und breitbeinigem Skandirock. „Ich wollte, dass wir ein Album machen, das die Zeit überdauert und einen Beitrag zum wunderbaren Katalog der Rockmusik darstellt“, sagt Reardon zu „Happy Faces“. Zu Hause ist die sehr international klingende, vom Quartett zum Trio geschrumpfte Band in Hamburg. Bis jetzt haben PLAIINS mit „Dead Ringer“ (2022) und „Puppet“ (2023) zwei EPs veröffentlicht, jetzt schieben sie mit „Happy Faces“ ihr Debütalbum unter der Wohnungstür durch. Aufgenommen haben sie im Überlärm Studio und im Sound Pauli-Studio mit Hilfe von Manuel Renner (ALARMSIGNAL, MOTHER’S CAKE). Songs über die Wahlheimat Hamburg, Arbeitsalltag, Erwartungen der Plattenfirma oder Begegnungen in der Sportsbar. PLAIINS haben gute Chancen zum heißen Tipp für den nächsten Festivalsommer zu werden. Wenn alles nach Plan läuft bei den Hamburgern, sehen wir sie nächstes Jahr bei Southside, Taubertal und Co.
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