
„Resurgence“ ist das vierte Album der Berliner Band FUTURE PALACE und es ist eine Konzeptplatte. Wie diverse Songtitel wie „Supernova“, „Thorns“, „Ebb and flow“ oder „Cyclone“ zeigen, spielt die Natur eine zentrale Rolle. Auch mit dem Motiv der Wiedergeburt wird gespielt, wenn im Opener „Deep blue“ ein Mensch zur Sirene wird. In gewohnter FUTURE PALACE-Manier geht es aber auch um Mental Health, Selbstzweifel und tiefe Verzweiflung, die in Songs wie „Disintegrate“, „The shades“ oder „Nightfall“ niederschmetternd vertont werden. Die elektronischen Elemente von „Distortion“ treten in den Hintergrund, sind aber in Songs wie „Supernova“ noch vorhanden. Dafür kommen Tracks wie „Resurge“ mit einem markanten Early-2000er-Sound, der ein bisschen Richtung Nu Metal tendiert. Sängerin Maria Lessing glänzt stimmlichen mit einer unglaublichen Bandbreite, die unter die Haut geht. Mal zerbrechlich und melodiös, mal kraftvoll, bis hin zu beeindruckenden Growls, die die Weiterentwicklung der Band deutlich untermauern. FUTURE PALACE etablieren mit „Resurgence“ weiterhin ihren eigenen, individuellen Sound, erweitern ihn aber auch deutlich um neue Elemente. Mit „Tidal waves“ findet sich auch erstmals eine richtige Ballade auf dem Album. Was außerdem bereits beim ersten Hören auffällt, für eine Band ohne festen Bassisten ist „Resurgence“ beeindruckend basslastig.
© by Fuze - Ausgabe #84 Oktober/November 2020 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #94 Juni/Juli 2022 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #107 August/September 2024 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #119 August/September 2026 und Olivia Zöllner
© by Fuze - Ausgabe #107 August/September 2024 und Andreas Regler
© by Fuze - Ausgabe #84 Oktober/November 2020 und Marcus Buhl
© by Fuze - Ausgabe #119 August/September 2026 und Olivia Zöllner
© by Fuze - Ausgabe #94 Juni/Juli 2022 und Marcus Buhl