Foto

FUTURE PALACE

Resurgence

„Resurgence“ ist das vierte Album der Berliner Band FUTURE PALACE und es ist eine Konzeptplatte. Wie diverse Songtitel wie „Supernova“, „Thorns“, „Ebb and flow“ oder „Cyclone“ zeigen, spielt die Natur eine zentrale Rolle. Auch mit dem Motiv der Wiedergeburt wird gespielt, wenn im Opener „Deep blue“ ein Mensch zur Sirene wird. In gewohnter FUTURE PALACE-Manier geht es aber auch um Mental Health, Selbstzweifel und tiefe Verzweiflung, die in Songs wie „Disintegrate“, „The shades“ oder „Nightfall“ niederschmetternd vertont werden. Die elektronischen Elemente von „Distortion“ treten in den Hintergrund, sind aber in Songs wie „Supernova“ noch vorhanden. Dafür kommen Tracks wie „Resurge“ mit einem markanten Early-2000er-Sound, der ein bisschen Richtung Nu Metal tendiert. Sängerin Maria Lessing glänzt stimmlichen mit einer unglaublichen Bandbreite, die unter die Haut geht. Mal zerbrechlich und melodiös, mal kraftvoll, bis hin zu beeindruckenden Growls, die die Weiterentwicklung der Band deutlich untermauern. FUTURE PALACE etablieren mit „Resurgence“ weiterhin ihren eigenen, individuellen Sound, erweitern ihn aber auch deutlich um neue Elemente. Mit „Tidal waves“ findet sich auch erstmals eine richtige Ballade auf dem Album. Was außerdem bereits beim ersten Hören auffällt, für eine Band ohne festen Bassisten ist „Resurgence“ beeindruckend basslastig.

Anzeige