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PLASTIC SECTION

Revenge

Ein Trio aus Melbourne hat an nur zwei Tagen diese LP zusammengeschustert. Das Soundgewand ist dann der erste „Hit“. Es fällt nicht so leicht, sich darauf einzulassen. Denn verhallt, trashig und schroff wird da gehobelt. Es macht mir keine besondere Freude, schon wieder die guten, schrägen THE CRAMPS als musikalische Referenz in die Tastatur zu hämmern, aber es passiert mir dennoch unweigerlich. Und an den Gitarrensound von THE METEORS erinnert es eben auch. Von den 14 Songs sind 5 Coverversionen, was wir aus diesem Genre auch so kennen. Welche(s) Genre(s)? Es sind Rockabilly, Horror-Trash und Blues, was die beiden Herren und ihre Drummerin sich da auf die Fahnen geschrieben haben, und „Breaking out“ ist sofort mein Lieblingsstück. Tolle Rythmik, powervoll. Darauf folgt das Cover „Seaven deadly sins“ von THE OUTCASTS, was den guten Lauf noch steigert. „Thunder & lightning“ ist auch ein Cover, hier von Tooter Boatman, einem bei einen Autounfall früh verstorbenen Roller aus den 1950ern. Es lohnt immer, alt und frisch zu hören, wirklich! Welch ein Ritt durch 1950s, 1960s, 1970s ...

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