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ÅRABROT

Rite Of Dionysus

Oha, ÅRABROT veröffentlichen nicht mehr auf Pelagic, sondern auf dem schwedischen Mainstream-Label Dala Pop, ist das ein Zeichen? Ja schon, „Rite Of Dionysus“, das Schwesteralbum zu „Of Darkness And Light“, hier auch als Titel vertreten, zeigt Kjetil Nernes und Ehefrau Karin Park wieder einmal in neuen Gefilden. Rein optisch muten die beiden auf dem Frontcover in weißer Kleidung mit schwarzen Stiefeln und grazilem schwarzen Ledergeschirr, begleitet von zwei nach vorne zerrenden dunklen (Höllen-)Hunden ziemlich apokalyptisch an. Aber auch textlich schwelgen sie BAD SEEDS-mäßig in dionysischen Grenzüberschreitungen und spirituelleren Reisen zwischen Leben und Tod. Das kommt, Freunde der härteren/schnelleren Gangart dürften schwer enttäuscht sein, oft sehr bluesrockig mit vielen Loops und doomig zähen Wiederholungen daher, manchmal auch orchestral aufgeladen oder sogar ziemlich poppig („Rock’n’roll star“, „Of darkness and light“). Metamorphose vollzogen, Auftrag erfüllt: „I assume a different form“, heißt es, oder „Cast me down and hard / Before a rock’n’roll god“. Minimalistisch gehaltene Weltuntergangsstimmung für den letzten großen Exzess. „Death sings it’s slow song“; „I dance the infernal / Upon the rubble“!

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