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DER LETZTE TAG DES HOWARD PHILIPPS LOVECRAFT

Romuald Giulivo, Jakub Rebelka

Wer hier eine minutiöse Beschreibung des Lovecraft-Todes oder aber eine lineare Biografie erwartet, wird enttäuscht sein, denn „Der letzte Tag des Howard Philipps Lovecraft“ ist alles andere als das. Im Mittelpunkt steht die kritische Auseinandersetzung mit Lovecrafts Werk, sein tatsächliches Leben und Wirken wird eher anekdotenhaft nebenbei erzählt. Von Zitaten und Briefnachdrucken unterfüttert stellt sich Szenarist Romuald Giulivo von Rassismus über Antisemitismus bis hin zu Misogynie dabei diversen Kontroversen. Unterstrichen von Jakub Rebelkas fieber- bis alptraumhaften rot-grau-getränkten surrealistischen Bildern entspinnt sich so eine anspielungsreiche Handlung am Sterbebett des krebskranken, mit Schmerzmitteln vollgepumpten Horrorpulp-Autors. Ein Nachwort des Lovecraft-Kenners François Bon und ein Skizzenbuch Rebelkas runden den Band ab. Allerdings: Für Lovecraft-Newbies ist das eher nicht geeignet, ein wenig Vorwissen sollte man schon mitbringen, um möglichst viele der zahlreichen Hints nachvollziehen zu können.

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