Foto

ZERRE

Rotting On A Golden Throne

Wer hätte gedacht, dass Thrash Metal aus den späten 1980ern so ein triumphales Comeback feiern würde? Rasend schnell, hart und aggressiv. So haben Bands wie METALLICA, SLAYER oder EXODUS mit ihren ersten Alben begeistert. Damals noch im Underground und auf kleinen Bühnen. Genau dort wächst gerade eine neue Thrash-Metal-Generation heran. Junge Bands wie SPACE CHASER, REACTORY oder INSANITY ALERT. Und mittendrin ist eine Band aus Würzburg. Mit ihrem letzten Album „Scorched Souls“ haben ZERRE schon Kritiker begeistert und Booker hektisch telefonieren lassen. Jetzt kommt der Nachfolger „Rotting On A Golden Throne“ und der schiebt die Messlatte ein Stück weiter hoch. Neun Songs, die noch dunkler und aggressiver sind. Die Einflüsse aus dem klassischen Thrash und Hardcore sind deutlich hörbar. Gangshouts, Gitarren wie Kreissägen und rasante Beats prägen den Sound. In den Texten geht es um den katastrophalen Zustand der Welt. Machtgier, Korruption und die Menschlichkeit, die auf der Strecke bleibt. Sänger Nico spuckt Gift und Galle. Aufgenommen und gemischt hat Gitarrist Dominik in seinem Caffeine Recordings Studio in Hofheim. Dieses Jahr spielen ZERRE unter anderem beim Freak Valley, beim Desert Fest und beim Summer Breeze. Die Festivalsaison kann kommen. Die Thrash-Community steht in den Startlöchern.

Anzeige