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MOONS OF SATURN

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Hakan Göstas, Peder Andersson und Magnus Magnusson sind die drei Köpfe hinter MOONS OF SATURN, einem brandheißen schwedischen Power-Trio, das sich anschickt, mittels eines gewaltig rockenden Debütalbums der skandinavische Garage/Sleazerock-Architektur eine neue Statik zu verpassen. Eingespielt im Göteborger Televinkler-Studio von SPLIT SQUAD-Bassist Michael Giblin, gibt es auf dem selbstbetitelten Album von der ersten bis zur letzten Minute keine Atempause. Anleihen bei den NEW YORK DOLLS, HANOI ROCKS und auch australischen Berserker-Rockern wie den FUN THINGS sind hörbar und jederzeit bewusst einkalkuliert. Der infernalische, mega verzerrte Gitarrensound von Göstas ist schon beeindruckend, der Druck, den das dynamische Trio bei den kurzen knappen Songattacken entfaltet, ist waffenscheinpflichtig. Doch hier und da haben sie auch eine gewisse Sixties-Melodik, Bands wie THE WHO aber auch schwedische Beat-Combos wie MASCOTS mögen Einflüsse geliefert haben. Die Moons haben jedenfalls daraus ein ziemlich spaßiges Set von messerscharfen Nummern zusammengestellt, das in der Live-Performance, so liest man, noch besser funktionieren soll.

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