PANIC SHACK

s/t

„Wenn es eine Sache gibt, von der PANIC SHACK etwas verstehen, dann ist es, wie man sich amüsiert.“ So heißt es im Pressetext der Band und diese Beschreibung trifft den Nagel auf den Kopf. Der poppige Punkrock von PANIC SHACK strotzt nur so vor Spaß und Unbekümmertheit und kommt total locker und unverkopft daher. Im Opener „Girl band starter pack“ werden das gute Leben und Partys gefeiert, während „Lazy“ eine Hymne auf die eigene Faulheit ist. An manchen Stellen wird es thematisch auch mal etwas ernster, wenn es zum Beispiel in „Go wan“ darum geht abzumagern, um einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen. Aber auch solche Songs kommen soundtechnisch nicht schwermütig daher und stellen keinen Bruch auf dem Album dar. Ein thematisches Highlight ist für mich der Song „Pockets“, der davon erzählt, nicht genügend Platz für Lipgloss und Schlüssel in den Hosentaschen zu haben und deshalb eine extra Tasche mitnehmen zu müssen. Das schreit nach einem Aufstand gegen die Hosenindustrie! Unterm Strich scheinen PANIC SHACK bereits eine ziemlich genaue Vorstellung davon zu haben, wie sie als Band auftreten wollen, und liefern mit ihrem ersten Album eine kurzweilige und unterhaltsame Platte.

Anzeige