
Zwei Panzer aus dem Erstem Weltkrieg, Stacheldraht und zwei Soldaten zieren das Covergemälde des selbstbetitelten Albums dieser Band aus dem australischen Canberra. Im Inneren gibt es eine weitere Fotografie mit stürmenden Soldaten im Stacheldraht, was nahelegt, dass der Bandname von Ernst Jüngers „In Stahlgewittern“ inspiriert ist. Als Intro gibt es Schlachtgetümmel und eine Grabenpfeife zu hören, dann geht es mit „The smoke will dance“ weiter und der Text erzählt wie die anderen vier Songs auf dieser CD vom Horror des Krieges. Obwohl Bandname und -logo sowie Songtitel und -texte auf eine reine Metal-Kapelle hindeuten, bieten STORM OF STEEL einen merkwürdigen Mix aus stampfendem Heavy Metal, Oi! und Hardcore, der den Rezensenten ratlos zurücklässt, weil die Band von allen Genres leider nur die jeweils langweiligsten Versatzstücke zu belanglosen Liedern zusammengefügt hat.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #184 Februar/März 2026 und Guntram Pintgen