
Das ist Metal, das ist Doom, das ist laut und das ist energiegeladen. Die Songs poltern nur so durch die Lautsprecher und man kann sich auf dieses energetische Album nur einlassen, wenn man es auch „laut“ mag. Die Band spielt seit 2005 zusammen und es ist nun zehn Jahre her, das Frank Gerken, einer der Bandgründer, starb. Sein Mitstreiter Tom Haagen hat immer noch mit dessen plötzlichem Tod zu kämpfen und man kann es gut verstehen, wenn man das vorliegende Album als lauten und gewaltigen Gruß an das ehemalige Bandmitglied begreift. Es sind insgesamt neun Songs zu hören. Viel Doom-Rock und der Kopf geht automatisch in den Kopfnick-Modus. „Sjut“ ist das dritte Album der Band, das erste nach dem Tod von Gerken. Das Quintett hat wieder einen gemeinsamen Rhythmus gefunden, hat einen guten Sound. So kann man sich wieder in die Welt zurück spielen. Das musikalische Rüstzeug dafür ist vorhanden. Nicht das Scheitern zählt, sondern das wieder Aufstehen. Gut gemacht!
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #125 April/Mai 2016 und Michael Schramm
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #89 April/Mai 2010 und Christoph Lampert
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #186 Juni/Juli 2026 und Thomas Neumann