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TERROR

Still Suffer

Recht überraschend bringen TERROR aus Los Angeles mit „Still Suffer“ ihr zehntes Album raus. Und es fällt sofort auf, dass Sänger Scott Vogel irgendwie „sanfter“ brüllt. Musikalisch wirkt auch alles relaxter – obwohl es eigentlich wie immer ist. Wir haben die typischen Holzer („Promised only lies“), straighte und pathetische Songs wie den Titeltrack oder „Fear the panic“. „Beauty in the losses“ knallt nach einem einminütigen Anfangspart, der aus chilligen Beats und dem sanften Gesang einer Frau besteht, dann voll rein. Den Sänger von MINDFORCE erkennt man bei seinem Feature sofort. Irgendwo auf der Platte singt angeblich noch Chuck Ragan von HOT WATER MUSIC mit, doch ich habe ihn auch nach dem 20. Mal nirgends rausgehört. „A deeper struggle“ erinnert mit den Riffs zu Beginn total an ANTHRAX – bis dann wieder gnadenlos geholzt wird. Die Texte lagen mir leider nicht vor, die Namen der Songs lassen auf das Gewohnte schließen. Mein Gesamteindruck ist sehr gut, irgendwas ist anders, wie anfangs erwähnt. Und das gefällt mir durchaus, es klingt aggressiv, aber irgendwie gesetzt. „Still Suffer“ knüppelt definitiv weniger als der Vorgänger „Pain Into Power“ von 2022. Übrigens ist die LP nur knapp über 20 Minuten lang. Es gibt sogar einen Hidden Track mit Aufzeichnungen der Mailbox von Scott Vogel, die auf sanfte Beats gelegt wurden.

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