
Manche Alben hört man einfach noch mal ganz anders, wenn man die Entstehungsgeschichte oder den entsprechenden Hintergrund kennt. So ist das auch bei „The Beginning“ von SWALLOW’S ROSE. Die Platte bewegt sich irgendwo zwischen Unsicherheiten, Angst, aber auch Hoffnung und Zuversicht. Sänger Dominik Geiger verarbeitet auf dem Album seine Diagnose Multiple Sklerose und die damit einhergehenden mentalen Probleme. Die Krankheit selbst wird in den Songs nicht wirklich erwähnt und die Texte sind eher allgemein gehalten. Wirklich introspektiv und persönlich wird es auf dem Album nur selten, was die Texte an manchen Stellen etwas generisch wirken lässt. Dazu sei aber gesagt, dass es nie das Ziel war, mit dieser Platte eine melancholische und bedrückende Stimmung zu erzeugen, sondern eben genau im Gegenteil, das hat Dominik im Fuze-Interview zu diesem Album erzählt. Trotz ihres oft ernsten Ursprungs wirken die Songs zumeist eher energetisch und treibend, was besonders auch an den gelungenen Refrains und Chören liegt. Am Ende gibt es mit dem Titelsong auch noch eine Art Ballade mit Akustikgitarre und Geige, die sich mit ihrer minimalistischen und ruhigen Art vom Rest des Albums abhebt.
© by Fuze - Ausgabe #117 April/Mai 2026 und Mia Lada-Klein
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© by Ox-Fanzine - Ausgabe #142 Februar/März 2019 und Robert Rittermann
© by Fuze - Ausgabe #117 April/Mai 2026 und Mia Lada-Klein
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #185 April/Mai 2026 und Moritz Friedenberg