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JAGGED CITY

There Are More Of Us, Always

JAGGED CITY legen mit ihrem Instrumentalalbum „There Are More Of Us, Always“ ein erstaunlich selbstbewusstes Debüt vor. Sechs Songs plus ein kurzes Intro und jeder Track pendelt elegant zwischen ruhigen Passagen und explosiven Momenten. „Rain and sirens“ gleitet erst verträumt dahin, um plötzlich wild um sich zu schlagen. „Ocean east, ocean west“ wird ab der Mitte kantiger und metallischer, während „Hairspring“ Indie-Charme einstreut. Der Abschlusstrack, „Deluge in a paper cup“, dauert keine zwei Minuten, packt in der Zeit aber trotzdem Ruhe, Experimentierfreude und Dissonanz in einem kurzen, wütenden Schub. Das Album lebt von vielschichtigen Ideen, der Lust an Ecken und Kanten und dem Überraschungsmoment. Metal, Rock und Indie werden hier nicht einfach zusammengeworfen, sondern treffen immer wieder nur kurz aufeinander. „There Are More Of Us, Always“ ist kein Geplärre, kein Gekreische und nichts für nebenbei, eher wie MARS VOLTA auf einem Trip. Anders, aufregend und definitiv ein Ohr wert.

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