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NEW DEADLINE

To Hope

Mit „To Hope“ liefern NEW DEADLINE den Nachfolger zu ihrem 2015er Streich „Remember“. Nach fast zwölf Jahren Bandgeschichte hat sich der Sound des skandinavischen Vierers zunehmend ausdifferenziert. Touren mit FUNERAL FOR A FRIEND, RISE AGAINST, ALL TIME LOW oder TAKING BACK SUNDAY haben ihre Spuren hinterlassen, so dass man sich nun im musikalischen Umfeld von BIFFY CLYRO, THE AUTOMATIC und DISCO ENSEMBLE bewegt, also irgendwo im Melodic-Punkrock-Sektor. Aufgenommen wurden die zehn Songs, die auf sympathische dreißig Minuten Spielzeit kommen, in zwei Ferienhäusern in Finnland und einem kleinen Kellerstudio neben dem Proberaum der Band. Die Hook des Openers „Runaway“ deutet erstes Ohrwurmpotenzial an. Dieses melodische Feingefühl verschwindet auch während der nächsten Lieder nicht. Alles bleibt kurzweilig, angenehm und sympathisch. Überall dudelt im Hintergrund eine Gitarrenmelodie. Die Ballade „Gothenburg“ hebt zur Albummitte vom sonstigen Material ab. Insgesamt verläuft „To Hope“ auf einem recht konstanten Niveau, kein Song fällt ab oder sticht großartig heraus. Ein prima Soundtrack, um bei schönem Wetter das Longboard hervorzukramen und einige Kilometer am nächsten Flussufer zu schrubben.