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VITUR

Transcending The Self

Sechs Songs und drei Interludes haben VITUR auf ihr Debütalbum „Transcending The Self“ gepackt. Der technische Death Metal der Polen ist dabei zu jeder Sekunde atemberaubend und eindringlich. Vielleicht braucht es genau deswegen die Intros, um dem Hörer etwas Zeit zum Verschnaufen zwischen den Gitarrenabfahrten zu geben. Können VITUR rein technisch mit etlichen Spitzenbands mithalten (man höre sich nur einmal den Zwischenteil von „The empty mind“ an), fehlt es der Band am Ende „nur“ an einer Portion Catchiness, um mit Größen wie SUFFOCATION oder ORIGIN mitzuhalten. Ja, sie versuchen sich an großen Gesten, an einprägsame Momenten, so wirklich mag von diesen aber auch nach etlichen Durchläufen nichts hängenbleiben. Dafür sind es kleine technische Kabinettstücke, wie auch im abschließenden „For ages“, auf die man sich als Hörer immer wieder freut. Unterm Strich ein solides Debütalbum, dem jedoch das letzte bisschen Eingängigkeit fehlt.

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