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FORD’S FUZZ INFERNO

Ultimate Fuzz Frequencies

Mich verwirrt der Bandname ja immer etwas, automatisch denke ich bei „fuzz“ an bratige Gitarren im Sixties-Garage-Kontext. Jaaaa, ganz daneben liegt man hier damit nicht, aber vor allem denke ich immer wieder: RAMONES! Mein Vorredner erwähnte das im Ox im Kontext der diversen Kleinformate von FORD’S FUZZ INFERNO auch, aber ... hearing is believing. Hans F. Ford (gt, voc), Patrick Delabie (gt) und Bootsie Butsenzeller (dr) verorten sich selbst zwischen „classic 70’s UK punk rock, melodic early ’80s hardcore and unpolished ’60s garage sounds“ und performen das getreu ihrer Devise: „Turn on, tune in, fuzz out!“ Die rohen Gitarreneskapaden eines J Mascis höre ich hier raus, die Wildheit der legendären PAGANS, und eben ... RAMONES. „Ultimate Fuzz Frequencies“ mit einem Sputnik-Foto auf dem Cover ist der zehnte Release des belgisch-niederländischen Trios, das für die neun Songs den dringenden Rat gibt: „Play this record as loud as possible at 45 rpm.“ Alle Releases kamen auf dem bandeigenen Label, eine Mailorderliste in eigener Sache liegt auch bei – so geht DIY. Warum zum Teufel habe ich die bislang noch nie live erlebt?!

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