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BASEMENT

Wired

Manche haben es vielleicht nicht mehr für möglich gehalten, aber BASEMENT sind nach etwa acht Jahren mit einem neuen Album zurück! Nach zwei Majorlabel-Releases ging es für sie zurück zu Run For Cover Records – und damit dorthin, wo für die Band mehr oder weniger alles begann. Dieser Tapetenwechsel hat BASEMENT hörbar inspiriert. Nachdem besonders „Beside Myself“ aus 2018 eher poppiger und glatter daherkam, klingt „Wired“ wieder lauter, chaotischer und energetischer. Mit den Vocals von Andrew Fisher passiert in den zwölf Songs eine ganze Menge. Mal bewegen sie sich eher im Hintergrund, mal springen sie einen an und reißen mit und immer wieder wird mit Gesangseffekten gespielt. Manchmal passiert das sogar alles auf einem Song – wie etwa in „Pick up the pieces“. Andrew hat uns im Interview erzählt, dass Produzent John Congleton einen großen Anteil an dieser Ästhetik hatte. Manchmal sei es bei der Produktion sogar so speziell geworden, dass sie soundtechnisch wieder etwas zurückrudern mussten. Insgesamt klingen dieser Mut zum Risiko und das Ausloten von Grenzen aber richtig erfrischend und lassen das Album mit Sicherheit in einigen Jahresbestenlisten auftauchen. Klar ist: So hat man diese Band noch nie gehört – und trotzdem ist dieses Album zu 100% BASEMENT!

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