
Bereits mit ihrer Debüt-EP und dem folgenden Album haben sich WOLFSKULL einen festen Platz in meinem Herzen erspielt. Dieser unglaublich zwingende, düstere Rock geht dermaßen gut ins Ohr, dass automatisch das Tanzbein unruhig wird, und einen schlechten Song hat es auf den bisherigen Releases einfach nicht gegeben. Das zweite vollständige Album „Midnite Masters“ knüpft da im Grunde nahtlos an. Die Band bleibt weiterhin ihrer Linie treu und tobt sich in der Schnittmenge aus THE CULT, DEPECHE MODE und etwas DANZIG aus. Mit einer gewissen klanglichen Opulenz ausgestattet (die Gitarren braten echt unglaublich!) pflügt die Band durch eine Rock-Hymne nach der anderen und macht es schwer, da ein Highlight herauszupicken, obwohl bereits das Eröffnungstrio „Midnite masters“, „Son of light“ und „Holler in the hollow“ nicht zuletzt dank des fantastischen Gesangs diesem Anspruch durchaus gerecht werden könnte. Dennoch, bei „Ave Goddess“ hatte ich gleich von der ersten Sekunde an ’ne Erpelpelle. Die will sich hier bisher nicht einstellen. Ein fantastisches Album ist „Midnite Masters“ dennoch und ihr Platz unter den Lieblingsbands gesichert.
© by - Ausgabe # und 12. April 2023
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #166 Februar/März 2023 und Jens Kirsch
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #147 Dezember/Januar 2019 und Jens Kirsch
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #181 August/September 2025 und Jens Kirsch