© by Anna LeipzigDie Band aus Osnabrück hat sich einen Labeldeal mit Redfield Records gesichert, hat aber genug Selbstbewusstsein, um sich dort zu positionieren. Wir sprechen mit Gitarrist und Songwriter Florian über „Hidden Dystopia“ und dem nächsten Schritt auf der Karriereleiter.
Euer Debütalbum ist jetzt fast sechs Jahre alt, was habt ihr in der langen Zeit gemacht?
Fünfeinhalb Jahre, um genau zu sein! Klingt erst mal lange, aber in der Zeit ist viel passiert. Statt einfach irgendwie weiterzumachen, haben wir uns hingesetzt und uns gefragt: Wie sollen ABOUT MONSTERS wirklich klingen? Die Antwort hat gedauert – aber Ende April kommt jetzt unser neues Album „Hidden Dystopia“ raus. Was haben wir dazwischen gemacht? Live-Shows gespielt, neue Songs geschrieben, unsere Grenzen ausgelotet. Und mal ehrlich: Unser Sound ist jetzt so breit gefächert, dass wir euch auf der neuen Platte von brachialen Riffs bis zu epischen Melodien alles bieten.
Wie, würdest du sagen, hat sich die Band in dieser Zeit verändert und entwickelt?
Die letzten Jahre waren für uns alle prägend – beruflich wie privat. Neue Ziele rückten die Band teils in den Hintergrund, doch oft war sie auch unser Halt. Wir sind aber nicht nur musikalisch gewachsen, sondern auch als Menschen. Maddy musste erst mal lernen, sich als Frontfrau in einer Band voller Typen zu behaupten – oder besser gesagt: sich ihren Platz in diesem Löwengehege zu erkämpfen. Und sie hat’s geschafft! Heute harmoniert das unfassbar gut. Früher waren wir einfach nur eine Gruppe von Leuten, die zusammen Musik gemacht haben. Heute sind wir eine echte Einheit. Wir wissen, wo wir hinwollen, und sind bereit, alles dafür zu geben. Und ganz ehrlich: Unsere Live-Shows sind mittlerweile einfach unfassbar gut.
Ihr steht gerade an einem spannenden Punkt in eurer Karriere: Das neue Album kommt über Redfield Records, die ja schon ELECTRIC CALLBOY oder ANY GIVEN DAY entdeckt haben – welche Hoffnungen verbindet ihr mit dieser Zusammenarbeit?
Mit Redfield Records an unserer Seite fühlt sich das wie der nächste logische Schritt an. Großartige Bands haben hier ihre Karriere gestartet – und jetzt sind wir dran. Aber wir sind auch längst mehr als ein Newcomer-Projekt. Über 2,7 Millionen Streams, eine stetig wachsende Fanbase und eine Live-Show, die 2025 alles abreißen wird – das hier ist kein Experiment mehr. Wir wissen, was wir können, und wir wissen, wo wir hinwollen. Wir sind Alex Schröder extrem dankbar für sein Vertrauen in uns. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, aber noch mehr darauf zu zeigen, dass ABOUT MONSTERS bereit sind für den nächsten großen Schritt.
Für das neue Album habt ihr ja auch mit Christoph Wieczorek zusammengearbeitet, wie hat euch das als Band weitergebracht?
Das war ein Gamechanger. Christoph ist mit ANNISOKAY seit Jahren in den größten Hallen Europas unterwegs – und genau das merkt man in seiner Arbeit. Wir haben nicht nur mit ihm, sondern auch mit Julian Breucker – SMASH INTO PIECES, FUTURE PALACE, BEYOND THE BLACK – gearbeitet. Die beiden haben unser Songwriting auf ein neues Level gehoben. Unsere Tracks klingen jetzt druckvoller und durchdachter, einfach Next Level. Und ganz ehrlich, das sind einfach coole Typen. Man merkt, dass es ihnen nicht nur um den perfekten Sound geht, sondern auch darum, dass wir als Band wachsen. Nach der Produktion war uns klar, das sind unsere bisher stärksten Songs.
© by Fuze - Ausgabe #111 April/Mai 2025 und Dennis Müller
© by Fuze - Ausgabe #111 April/Mai 2025 und Mia Lada-Klein