© by Philip GrafHeimat: Wir leben alle in München. Unser jüngstes Mitglied, Denis, ist vor ein paar Jahren aus Stuttgart hergezogen. Chris und ich sind größtenteils im Münchner Raum aufgewachsen und waren schon früh in der Subkultur aktiv – als Musiker, Konzertgänger und oft auch als Veranstalter. Die Szene hier ist vielfältig und unterstützend, und die verschiedenen Strömungen haben unseren Sound bis heute spürbar geprägt.
Was war: Chris und ich haben uns 2003 bei einem gemeinsamen Auftritt unserer damaligen Bands auf einer Demo am Marienplatz kennen gelernt. Chris war Drummer bei LOONATARAXIS – Metal/Crossover, das ich bis heute feier. Ich selbst war bei THE DONKEYSHOTS – eine Mischung aus Punk, Metal, Bläsern und einem Hauch Balkan-Sound. Nach einigen Besetzungswechseln saß Chris schließlich bei den DONKEYSHOTS an den Drums. Irgendwann war die Luft raus. Also starteten wir 2015/16 pragmatisch ein neues 2-Piece-Projekt: DANKESCHATZ. In der Konstellation haben wir zwei EPs rausgebracht. Bernie von HEATHCLIFF hat immer wieder versucht, uns mit Denis zu verkuppeln. 2021 haben wir schließlich spontan mit ihm gejammt – es war direkt ein Match auf allen Ebenen, und wir könnten nicht glücklicher sein, ihn am Bass dabei zu haben.
Was ist: Unser Fokus liegt aktuell auf den Auftritten, insbesondere auf unserer Release-Show am 28. März 2025. Die Albumproduktion und das Drumherum hat viel Energie gekostet. Zusätzlich hat sich Chris schon im Oktober unglücklich am Knie verletzt und musste jetzt Anfang März operiert werden. Das bedeutet leider, dass wir die ersten Shows ohne ihn spielen müssen – was richtig schmerzt. Glücklicherweise hilft uns erst mal Erdem von TANERTILL aus.
Was kommt: Wir planen eigentlich gar nicht groß im Voraus, weil wir schlicht nicht die Kapazitäten dafür haben. Meistens schaffen wir’s nicht mal, uns Gedanken darüber zu machen. Vielleicht lassen wir das einfach mal auf uns zukommen. Nach dem Motto: spielen, erleben, verarbeiten. DANKESCHATZ ist für uns ein Herzensprojekt und das möchten wir nicht kaputtmachen. Das müssen wir uns auch immer wieder ins Gedächtnis rufen.
Selbstverständnis: Wir betrachten DANKESCHATZ als eine Mischung aus Spaßprojekt, Therapie und Kunstexperiment. Unsere Songs sind Momentaufnahmen, in denen wir Kontraste und Widersprüche nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch ausloten. Es geht weniger um „Wir gegen die“. Viel mehr geht’s um den Versuch, aus festgefahrenen Gedanken- und Verhaltensmustern auszubrechen und uns auch ständig selbst zu hinterfragen – manchmal ernsthaft, manchmal mit einem Augenzwinkern. Und ja, über belanglosen Schwachsinn zu lamentieren, gehört auch dazu.
Klingt wie: Laut diversen Kritiken klingen wir wie SATANIC SURFERS, LAGWAGON, TURBOSTAAT, WIZO – oder Peter Maffay. Die ersten beiden haben uns besonders geprägt, dazu kommen Einflüsse wie SYSTEM OF A DOWN, NIRVANA, MUSE und der Punk- und Alternative-Sound der 1990er und 2000er. Auch die Münchner Subkultur, in der wir aufgewachsen sind, prägt unsere Musik bis heute. Weitere Einflüsse wären Bands wie NOT ON TOUR, CIGAR, ACTIONMEN, STRAIGHTLINE, DARKO.
© by - Ausgabe # und 10. Februar 2025
© by Fuze - Ausgabe #111 April/Mai 2025 und Bogdan (DANKESCHATZ)
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #145 August/September 2019 und Wolfram Hanke
© by Fuze - Ausgabe #111 April/Mai 2025 und Andreas Regler
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #178 Februar/März 2025 und Wolfram Hanke