Ox-Fanzine #72

Ox-Fanzine #72

[Juni/Juli 2007]

Im Heft: NEUROSIS, 65DAYSOFSTATIC, Aaron Horkey, Audiolith Records, BAD ASTRONAUT, BALZAC, BILLY TALENT, BOONARAAAS!, BORN FROM PAIN, BUBONIX, Chaostage-Film, COMEBACK KID, COMMON ENEMY, CREEPSHOW, DEAD FISH, Dom Mariani, DR. NORTON, EARTH CRISIS, EDITORS, FEHLFARBEN, FUCKHEAD, FUNERAL FOR A FRIEND, GANG GREEN, I WALK THE LINE, JAI ALAI SAVANT, K-Klang Studios, Kim Salmon, LAST DAYS OF APRIL, LOGH, MONTREAL, MOTO, MUFF POTTER, MURDER BY DEATH, RADIO DEAD ONES, SET UP, SISTER VANILLA, SPARTA, THE OTHER, Tim Pittman, TURBONEGRO, YOU AM I, ein großes Special zum Thema „Punkrock in der DDR“ und mehr

Auf der CD: MUNICIPAL WASTE, ADJUDGEMENT, RENTOKILL, FRONTKICK, STATUES, CHIP HANNA, DISTEMPER, DALLAX, BAD NENNDORF BOYS, MAMBO KURT, BAGIO, ABWÄRTS, MATULA, JUPITER JONES, HI TERESKA, MUFF, THE STYRENES, ZOMBIE GHOST TRAIN, HELL CRAB CITY, NO SHAME, GUFF, CURLEE WURLEE!, THE CRETINS, SMALL TOWN RIOT, THE SEWER RATS, FUNNYLOVEPAINFUL, M.A.M.A., DEMOLITION IN PROGRESS

 

 

 

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01 MUNICIPAL WASTE Headbanger face rip 1:52
(Richmond, VA, USA) Taken from the album „The Art of Partying“ on Earache Rec.
www.earache.com
www.facethewaste.com
Das dritte Album von MUNICIPAL WASTE ist eine musikalische Zeitreise in eine längst vergangene Zeit, in der Crossover noch nicht für das wahllose Zusammenpanschen miteinander inkompatibler Musikstile stand, sondern für eine Mischung aus Hardcore und hartem Metal, die zudem noch originell, spannend und verdammt unterhaltsam war.

02 ADJUDGEMENT Pit fight sucker 2:16
(Hannover, Germany) Taken from the album „Human Fallout“ on Engineer Records and Tank Records
www.engineerrecords.com
www.tankrecords.net
www.adjudgement.de
Das vierzehnte Jahr ihres Bestehens feiern ADJUDGEMENT mit einem neuen Album, das streckenweise überraschend punklastig klingt, mit den Hardcore-Wurzeln der Hannoveraner jedoch keinesfalls bricht. Auch textlich hinterlässt die Gruppe einen nachhaltigen Eindruck.

03 RENTOKILL Discontent industry 2:11
(Wien, Austria) Taken from the album „Antichorus“ on Rude Records
www.ruderecorz.com
www.rentokill.com
RENTOKILL aus der Wiener Neustadt legen mit „AntiChorus“ ihren zweiten Longplayer vor. Und auch hier gibt es wieder politisch motivierten Punkrock im Stil von STRIKE ANYWHERE und PROPAGANDHI. Es sind Bands wie RENTOKILL, die uns darin erinnern, worum es beim Punkrock eigentlich geht. Im September auf Deutschlandtour.

04 FRONTKICK Bodybags 2:29
(Berlin, Germany) Taken from the album „The Cause of the Rebel“ on People Like You
www.peoplelikeyou.de
www.myspace.com/frontkick
Das dritte Album von FRONTKICK namens „The Cause Of The Rebel“ zeigt die Entwicklung vom harten Street-Punk der Anfangstage zum deutlich vielschichtigeren Sound der heutigen Zeit. Das Ergebnis gehört zum Besten, was die Szene im Moment zu bieten hat.

05 STATUES Living in lines 2:19
(Sudbury, Canada) Taken from the album „New People make us nervous“ on P.Trash Records
www.ptrashrecords.com
www.statues.ca
Auf Ihrem zweiten Longplayer kombinieren STATUES englischen Mod-Punk in der Tradition von THE CLASH oder THE JAM mit der Energie der frühen WIPERS und den Pop-Punk-Ohrwurm-Melodien der MANIKINS. Und das alles im neongelben Siebdruckcover.

06 CHIP HANNA Wouldn?t change a thing 3:05
(Tempe, AZ, USA) Taken from the album „Chip Hanna & The Berlin Three“ on People Like You,
www.peoplelikeyou.de
www.myspace.com/chiphanna
Chip Hanna is a country boy, aber egal in welchem Genre ? von Bluegrass über Psychobilly bis hin zu kalifornischem Street-Punk & wenn Chip Hanna den Mund aufmacht, gibt es nur eines: Chip Hanna is the deal!

07 DISTEMPER Uluibaisja 2:06
(Moscow, Russia) Taken from the split album with TARAKANY on ANR Music
www.anr-music.org
www.distemper.ru
Oft respektvoll als die russischen MIGHTY MIGHTY BOSSTONES bezeichnet, spielen DISTEMPER eine perfekte Mischung aus druckvollen Punk-Rhythmen und tanzbaren Ska-Elementen. Unverwechselbar durch den rauen russischen Gesang.

08 DALLAX Life 3:15
(Tokyo, Japan) Taken from the album „Core Color“ on Pork Pie Records
www.porkpieska.com
www.myspace.com/dallaxska
Etwas, das vielen japanischen Ska- beziehungsweise Ska-Punk-Bands gemein zu sein scheint, ist ein Hang zum Perfektionismus. DALLAX sind hierfür ein Paradebeispiel. Zum Vergleich können deshalb auch ihre Landsmänner von KEMURI herangezogen werden.

09 BAD NENNDORF BOYS Wir lügen nicht 3:10
(Bad Nenndorf, Germany) Taken from the album „Wir lügen nicht“ on Sunny Bastards
www.sunnybastards.de
www.bnboys.de
Die BAD NENNDORF BOYS sind eine siebenköpfige Ska-Punk-Band aus dem gleichnamigen Kurort, haben den „Made in Schaumburg“-Contest gewonnen und laden zur Ska-Party mit allem was dazugehört: mitsingtaugliche Songs, eingängige Melodien und schmissige Refrains.

10 MAMBO KURT Smells like teen spirit 4:52
(Germany) Taken from the album „Spiel Heimorgel Spiel“ on Armageddon Music
www.armageddonmusic.de
www.mambo-kurt.de
Mambo Kurt zelebriert die hohe Kunst des Weglassens und Nichtsingenkönnens. Jeder Song ist eine Hommage an die Originalinterpreten. Ein guter Song bleibt eben ein guter Song, auch wenn man ihn auf der größten jemals gebauten Heimorgel spielt. Der perfekte Soundtrack zum Kücheputzen, Autofahren oder Liebe machen.

11 BAGIO Hin vs. her 0:57
(Hamburg, Germany) Taken from the album „Bagio II“ on
Fidel Bastro
www.fidel-bastro.de
www.bagio.org
Viele Wechsel, viele ungerade Rhythmen. Mal leise, mal schnell, mal krachig, mal experimentell. Man könnte Bebop-Hardcore dazu sagen. Andere nennen es auch Avantgarde- oder ADHD-Musik (Attention Deficit/Hyperactivity Disorder oder zu deutsch Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung).

12 ABWÄRTS Lucky fucky 3:36
(Hamburg/Berlin, Germany) Taken from the album „Rom“ on Cargo Records
www.cargo-records.de
[url]www. abwaerts.com[/url]
Das neue Album von ABWÄRTS wurde vom Mastermind der Band, Frank Z., sowie Rod von den ÄRZTEN produziert. Auch die Texte tragen die typische Handschrift von Frank Z.: sarkastisch, zynisch, aber dabei immer humorvoll. Musikalisch hat man sich diesmal auch poppigen Elementen zugewendet, wobei allerdings der alte ABWÄRTS-Stil eindeutig zu identifizieren ist.

13 MATULA Agenda S.C.H. 2:54
(Hamburg, Germany) Taken from the album „Kuddel“ on
Zeitstrafe
www.zeitstrafe.de
www.matula.tk
MATULA haben sich 2003 gegründet, und nach ihrem erstem Lebenszeichen aus dem Jahr 2004, der Vier-Track-Vinyl-Single „Gute Sache, aber ohne mich“, ist die Band aus Hamburg jetzt mit einer neuen Platte dabei und nennt das Ganze hafenstädtisch nüchtern „Kuddel“.

14 JUPITER JONES Land in Sicht 3:13
(Saarbrücken, Germany) Taken from the album „Entweder geht diese scheussliche Tapete - oder ich“ on Mathildas und Titus Tontraeger
www.mathildas.net
www.jupiter-jones.de
„Entweder geht diese scheußliche Tapete - oder ich“. Die letzten Worte Oscar Wildes gaben der neuen JUPITER JONES-Platte ihren Titel. Man hat sich die Ungestümheit der jungen Jahre ein wenig vom Revers geklopft und trotzdem Sturm und Drang behalten. Ein Hybrid aus Altbewährtem und „nach oben offen“.

15 HI TERESKA Winter im Herzen 3:33
(Wasserberg, Germany) Taken from the album „Winter im Herzen“ on Flight 13 Records
www.flight13.com
www.hitereska.de
HI TERESKA (ex-EINLEBEN) liefern mit ihrem Erstlingswerk eine beeindruckende Platte ab. Zwischen Punk und Pop, zwischen Rock und Emo, ganz eigen, mal zart, mal hart, aber immer auf die Fresse. Oder auch: ein gekonnter Spagat zwischen Lärm und Pop.

16 MUFF You don?t know me 2:14
(Hannover, Germany) Taken from the album „Horn Attack“ on
Wolverine Records
www.wolverine-records.de
www.muff-band.de
Man nehme drei Jungs, die allesamt fit an ihren Instrumenten sind, lasse diese gefälligen Punkrock mit viel Melodie und genügend Pop-Attitüde spielen und stelle ihnen zwei attraktive Punk-Mädels am Mikro dazu. Das ergibt dann MUFF aus Hannover.

17 THE STYRENES No means no 2:40
(New York, USA) Taken from the album „City of Women“ on rent a dog
www.rent-a-dog.com
www.thestyrenes.com
„City Of Women“ von den STYRENES ist eine unmögliche Mischung aus großstädtischem Rocksong, Art-Punk und Glam-Rock-Resten. Die Qualitätsmerkmale für Rockmusik härterer Gangart gelten trotzdem: hart, rau, garstig. Ein Rockalbum, wie man es lange nicht mehr gehört hat.

18 ZOMBIE GHOST TRAIN Step into my coffin 2:43
(Sydney, Australia) Taken from the album „Dealing the Death Card“ on Fiendforce Records
www.fiendforce.de
www.zombieghosttrain.com
Psychobilly trifft auf MISFITS-liken Punkrock und coolen Greaser-Rock’n’Roll, und irgendwie erinnert das hier an eine sehr gelungene Kombination aus TURBO AC?S, STRAY CATS und TIGER ARMY. Exzellent auch die Produktion sowie die handwerkliche Umsetzung.

19 HELL CRAB CITY Hey mate 2:35
(Sydney, Australia) Taken from the album „Nicotine Blues“
www.myspace.com/hellcrabcity
Die aus Sydney stammenden HELL CRAB CITY um Alan Creed spielen klassischen Oz-Rock, den man mit RADIO BIRDMAN, ASTEROID B-612 und POWDER MONKEYS vergleichen kann. Aber auch wer BORED!, BROTHER BRICK oder COSMIC PSYCHOS liebt, wird hier bestens bedient.

20 NO SHAME Take the money and run 2:45
(Salo, Finnland) Taken from the album „White of Hope Turning Black“ on Fullsteam Records
www.fullsteamrecords.com
www.ifeelnoshameatall.net
Das vierte Album dieses Quartetts ist nicht einfach ein weiteres Album aus Finnland, sondern NO SHAME hauen derart auf den Putz, dass man meint, die Achtziger seien wieder zurückgekehrt. Die Melodik von Punk trifft auf die brutalen Riffs der frühen Hardcore-Bands.

21 GUFF Saving the world 2:48
(Athens, GA, USA) Taken from the album „Symphony of Voices“ on Go-Kart Records
www.gokartrecords.de
www.myspace.com/guff
Laut ihrer Myspace-Seite klingen GUFF wie „your balls getting chopped up in a mixer“. Aber auch das weibliche Geschlecht sollte sich für ihren Punkrock, der angenehm an die Neunziger Jahre erinnert, erwärmen können. Was natürlich vor allem an den tollen Refrains liegt.

22 CURLEE WURLEE! Riot 2:01
(Düsseldorf, Germany) Taken from the album „Oui Oui“ on Soundflat Records
www.soundflat-records.de
www.curleewurlee.com
CURLEE WURLEE vermischen Sixties-lastigen Orgelbeat, Garage, Punk und Surf, zu höchst originellen „frenglischen“ Kompositionen. Zusätzlich bieten die Düsseldorfer wirbelnden Tanz-Beat und noch mehr girlzentrischen Gesang.

23 THE CRETINS I need a nurse 3:34
(Wien, Austria) Taken from the selftitled album on Dambuster Records
www.dambusterecords.com
www.thecretinsbaby.com
Vom allgegenwärtigen Emo-Trend unbeeindruckt, ziehen die vier Jungs aus Österreich ihr Ding durch und liefern geradlinigen und Energie geladenen Sing-Along-Punkrock, der sofort im Ohr hängen bleibt.

24 SMALL TOWN RIOT Fuck those who go untried 3:08
(Hamburg, Germany) Taken from the split CD on True Rebel Records
www.true-rebel-records.de
www.smalltownriot.de
SMALL TOWN RIOT kommen aus Hamburg, der Name stammt aber vermutlich noch aus ihrer Zeit in Buxtehude. Gespielt wird Street-Punk, der sich hochemotional zur „Working class“ bekennt.

25 THE SEWER RATS Riding downtown 3:00
(Cologne, Germany) Taken from the forthcoming album ///
www.sewerrats.de
Bands mit Kontrabass passen in der Regel nicht in Schubladen, aber die mit der Aufschrift Punkrock ist ja zum Glück recht groß: THE SWEWER RATS sind beeinflusst von Bands wie NOFX, LAGWAGON, RANCID, SOCIAL DISTORTION, STRAY CATS oder BATMOBILE.

26 FUNNYLOVEPAINFUL Vacuum 3:39
(Neumünster, Germany) Taken from the album „... Vacuum“ on Bobblecap Rec
www.bobblecaprecords.de
www.funnylovepainful.com
Independent-Rock’n’Roll aus dem Land zwischen Flens und St. Pauli. Das gleichnamige Album der Oxmox-Bandcontest-Finalisten, Rock & Poppreis-Finalisten und BAMBIX-Supporter ist kein Trallala, sondern Geschepper!

27 M.A.M.A. I hope you die 1:46
(Wiesbaden, Germany) Taken from the album „Me and my asshole“ on Matula Records and Vinyl Junkies
www.matularecords.de
www.vinyl-junkies-rec.de
MEANDMYASSHOLE sind nach wie vor drei bekloppte alte Herren aus Wiesbaden. Hier geht es um Rock’n’Roll und eine Kick-Ass-Attitüde ? immer treffsicher am guten Geschmack vorbei. Provokant? Ja! Debil? Ja! Ironisch? Auf jeden Fall!

28 DEMOLITION IN PROGRESS Your beauty stinks 2:43
(Haan, Germany) Taken from the album „Wertarbeit“
www.demolition-in-progress.de
Bei einem Trinkgelage, einem Festival oder einem Konzert haben sich DEMOLITION IN PROGRESS gegenseitig davon überzeugt, dass sie eine Band gründen und Instrumente lernen sollten. Diese Reihenfolge führte nahezu unausweichlich zum Bandnamen.