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AGNOSTIC FRONT

Echoes In Eternity

Die Urväter des New York Hardcore haben in über 40 Jahren so einiges durch. Besetzungswechsel, vorübergehende Auflösungen sowie die eine oder andere Kontroverse. Musikalisch ging es aber immer in die Vollen, bei einem AF-Album wusste man stets, was man bekommt. Und dies ist auch auf Platte Nummer 13 der Fall. Dabei ist die Truppe um Sänger Roger Miret und dem Hardcore-Äquivalent zu Keith Richards, Vinnie Stigma, seit einiger Zeit nicht nur live in ihrem x-ten Frühling, sondern man bekommt auch auf „Echoes In Eternity“ wieder das volle Brett. 15 Songs, keine halbe Stunde Laufzeit, in der Kürze liegt die Würze. Und man ertappt sich wieder dabei, den Hut ziehen zu wollen aufgrund der dargebotenen unbändigen musikalischen Energie, der nötigen Wut sowie der immer noch zündenden Synergie von rohem Hardcore-Punk und leichter Thrash-Metal-Note. So klischeehaft man das alles finden kann und darf, so unzweifelhaft muss man ihnen aber auch attestieren, dass sie’s einfach noch draufhaben. Punkt. Das Feature mit RUN DMC-Mitgründer Darryl McDaniels in „Matter of life an death“ zelebriert zudem den Crossover-Gedanken, während sie bei dem melodischem Punk von „Divided“ den Fuß auch mal etwas vom Gas nehmen. AGNOSTIC FRONT bleiben in dieser Form relevant wie eh und je.

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