
Natürlich wird bei neuen Releases in den obligatorischen Beipackzetteln und Pressemitteilungen nicht erst seit gestern mit Superlativen um sich geworfen. Man will ja einen entsprechenden Eindruck mitgeben. Da sollte sich der Rezensent dann schon seinen kritischen Blick bewahren. Versuchen wir es mal so: Unfassbar! Einfach nur großartig! Ein absolutes Meisterwerk! Und jetzt mal ohne Scheiß: Was Mastermind und Multi-Instrumentalist Gautier Serre da gemeinsam mit seinen Mitstreitern zusammengeschraubt hat, ist auch nach vehementer Zurückweisung aller eigener Euphorie und persönlicher Vorlieben einfach nur beeindruckend stark. Das Konzept ist dabei dasselbe geblieben. Also: Viel hilft erst mal viel. Aber eben nur da, wo es auch gebraucht wird. Denn auch auf dem fünften Studiowerk der Franzosen werden wieder alle denkbaren Musikstile miteinander verquirlt. Operngesang, Black-Metal-Riffs, Chöre, barocke Gitarren, TripHop – alles kommt in einen Topf. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass die Rezeptur immer eine Chefkoch-Note trägt. Und zwar die eines erfahrenen, kreativen und mutigen Visionärs, der genau weiß, wann es zu viel ist und wann zu wenig. Anspieltipps? Gibt’s keine. Weil an diesem Album einfach alles gut ist. Diese Scheibe gehört definitiv abgefeiert! Unfassbar! Einfach nur großartig! Ein absolutes Meisterwerk!
© by - Ausgabe # und 16. März 2020
© by Fuze - Ausgabe #114 Oktober/November 2025 und Anton Kostudis
© by Fuze - Ausgabe #114 Oktober/November 2025 und Anton Kostudis
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #183 Dezember 2025/Januar 2026 2025 und Jens Kirsch
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #135 Dezember/Januar 2017 und Jenny Kracht
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #151 August/September 2020 und Jens Kirsch