
Das Quartett aus Australien überzeugt mit emotionaler Tiefe und neu gewonnener Experimentierfreude. Wenig überraschend ist, dass sich mit dem Line-up-Wechsel das gesamte Gefüge etwas verschoben hat. Dies muss man allerdings als frischen Wind wahrnehmen. THE AMITY AFFLICTION sind seit dem Einstieg von Cleansänger Jonny Reeves deutlich bereiter, musikalische Risiken einzugehen. Man findet die härtesten Parts, die die Band jemals geschrieben hat, nur um Sekunden später mit wunderschönen Refrains überrascht zu werden. THE AMITY AFFLICTION verlieren sich dabei aber nicht in Spielereien oder Effekthascherei. Die liebgewonnenen Stärken der Band sind weiterhin omnipräsent. Breakdowns, die einem die Schuhe ausziehen, gepaart mit Melodien, die sich so tief ins Hirn bohren, dass man diese noch Tage später summt. Sie haben es geschafft, höchst traumatische Erfahrungen in hoffnungsvolle Songs zu verpacken und erneut ein rundes, ausgereiftes und starkes Album abzuliefern. Sehr erfreulich, dass die Veränderung des Line-ups in diesem Fall durchweg Positives mit sich bringt. Sehr gutes Album. Anspieltipps: „Bleed“, „Afterlife“.
© by - Ausgabe # und 22. Mai 2026
© by - Ausgabe # und 18. Mai 2026
© by - Ausgabe # und 14. Mai 2026
© by - Ausgabe # und 17. Juli 2023
© by - Ausgabe # und 17. Juli 2023
© by - Ausgabe # und 11. Juli 2023
© by - Ausgabe # und 16. März 2020
© by Fuze - Ausgabe #72 Oktober/November 2018 und Jeannine Michèle Kock
© by Fuze - Ausgabe #101 August/September 2023 und Carsten Jung
© by Fuze - Ausgabe #118 Juni/Juli 2026 und Carsten Jung
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #150 Juni/Juli 2020 und Sebastian Wahle
© by Fuze - Ausgabe #118 Juni/Juli 2026 und Carsten Jung
© by Fuze - Ausgabe #72 Oktober/November 2018 und Jeannine Michèle Kock
© by Fuze - Ausgabe #100 Juni/Juli 2023 und Carsten Jung