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ARCHITECTS

The Sky, The Earth & All Between

Hätte man mir vor zehn Jahren gesagt, dass ich bei ARCHITECTS mal den Anschluss verlieren und ein neues Album nicht mehr kennen würde – ich hätte es nicht geglaubt. Nun ist es aber soweit: Ich hatte durch „For Those That Whish To Exist“ so sehr das Interesse verloren, dass ich vom Nachfolger „The Classic Symptoms Of A Broken Spirit“ keinen Ton kenne. Jetzt sind wir beim zweiten Album danach und es fällt mir tendenziell schwer, „Himmel & Erde“ seine Qualitäten abzusprechen. Alles klingt super, die Refrains sitzen, der Nu-Metal-Einfluss passt und die noch immer sehr dosiert eingesetzten harten Parts sorgen dafür, dass einem nicht komplett die Füße einschlafen. Andererseits kann ich den Finger darauf legen, was mir nicht gefällt: Ich finde den Stadionrock-Approach schlicht langweilig. Das funktioniert(e) für mich bei PARKWAY DRIVE und BRING ME THE HORIZON besser, weil erstere mehr Ecken und Kanten besitzen und letztere eingängigere Songs hatten. Dass das elfte ARCHITECTS-Album gut gemacht ist, kann ich nicht abstreiten. „Whiplash“ hat den Rhythmus, wo man mitmuss, „Blackhole“ ergänzt einen Nu Metal wie von 1998 mit intensiver Doublebass – das kann schon was. Das folgende „Everything ends“ könnte aber auch letztes Jahr von LINKIN PARK veröffentlicht worden sein, was ich nicht als Kompliment meine. Mir fällt schwer zu glauben, dass es Menschen gibt, die dieses Album so feiern können wie ein Meisterwerk wie „Lost Forever // Lost Together“.

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