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CHEPANG

Jhyappa

Nach mehreren Platten auf dem Kölner DIY-Label Holy Goat, wo sie Labelmates von KONTROLLE und HAMMERHEAD waren, ist die 2016 gegründete „Immigrindcore“-Band aus Queens, New York nun beim US-Extremmusik-Spezialisten Relapse untergekommen. Die Selbstbeschreibung Immigrindcore bezieht sich auf die Herkunft der Musiker aus Nepal, was sich auch an zig Stellen bei Band und Musik niederschlägt: Die Texte sind auf Nepalesisch, zwischendurch wird das Geballer durch Splitter von Nepal-Pop aufgelockert, was die ganze Sache aber kein Stück leichter verdaulich macht: Wer PIG DESTROYER und die Song-Miniaturen von NAPALM DEATH feiert, wird auch von diesen nur knapp auf 20 Minuten Albumspielzeit kommenden Blasts abgeholt. Keine Schnörkel, Musik voll auf die Zwölf, aber durchaus auch mit Groove. Und wer es selbst erkennt hat, ist gut: „Shakti“ übersetzt sich auf Englisch mit „force“ und ist ein Cover der japanischen Band FORCE. Was der Band diesmal gut getan hat, ist die Aufnahme mit Kevin Bernstein (FULL OF HELL, GENOCIDE PACT) im Developing Nations-Studio und das Mastering von James Plotkin. Gerade Grindcore in seiner ballerigen Reduziertheit hat eine gewisse Klarheit und Druck nötig.

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