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ASH RETURN

Defy And Conquer

„Swordcore“ nennen sie das im Pressetext. Das hat der geneigte Rezensent so auch noch nicht gehört. Macht aber nichts, eine schnelle Google-Suche klärt auf. ASH RETURN geben sich nicht mit klassischen Labels wie Metalcore zufrieden, auch wenn die beiden musikalischen Hauptzutaten definitiv Hardcore und Metal sind. Wobei der Metal hier schon groß geschrieben wird. Klassische IRON MAIDEN-Melodien und traditionelles Riffing treffen auf Hardcore-Shouts und viel Wut im Bauch, auf den eigentlich unausweichlichen Breakdown wartet man dennoch vergeblich. Und genau darin liegt die Stärke von „Defy And Conquer“, es wirkt Oldschool und hat dennoch einen frischem Anstrich. ASH RETURN ziehen es vor, sich nicht bei jedem gerade trendigen Sound anzubiedern, sondern setzen auf eine gefestigte Identität, die sich durch die Songs und den Sound durchzieht. Dazu wissen sie, wie man einen Song interessant gestaltet, und haben sich für eine sehr amtliche Produktion entschieden, der Sound drückt und lässt den melodischen Momenten viel Raum zur Entfaltung. Das lädt zum Mitwippen, Tanzen und Mitsingen ein und macht live bestimmt richtig Laune. Wenn sich IGNITE damals entschieden hätten, ein Metal-Album zu veröffentlichen, es könnte wie „Defy And Conquer“ klingen. Und das ist ja mal nicht das schlechteste Kompliment.

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