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DUESENJAEGER

Solaire

2025. 25 Jahre DUESENJAEGER. Fünf neue Songs und (etwas mehr als) 20 Minuten Spielzeit. Ergibt auch 25. Klangen die eigentlich immer schon so fett? Oder ist es die Dynamik von schön breiten Vinylrillen und 33 rpm? Totaler WIPERS-Groove schon beim Opener „Kantholz“. „Dekadenz Disko“, DUESENJAEGER flankiert von den Wingmen EA80 und PASCOW. Erstliga-Punkrock mit einer Klangfarbe, mit der – und das meine ich ganz unpatriotisch, logo! – echt nur hierzulande Musik gemalt wird. Die USA haben ihren Emo, die Franzosen Coldwave-Oi!, die Briten Post-Punk/Goth. Und wir „solche“ Bands. „E-Moll, C-Dur: never surrender!“, geben DUESENJAEGER dazu als Devise aus, und ich habe als Nichtmusiker keine Ahnung, was das im Detail bedeutet, aber ich denke, damit lässt sich beschreiben, wie Songs kompositorisch angelegt sein müssen, damit diese schwermütige und doch treibende, fordernde, wütende Stimmung erzeugt wird. Fakt: Auf diesem Feld haben sich in den letzten 25 Jahren schon unzählige Bands versucht, viele kamen und gingen wieder, man erinnert sich kaum noch, wenn man im Regal auf eine Platte stößt. DUESENJAEGER aber kamen, um zu bleiben. Gut so. Sehr schönes Coverartwork: Strandszene in Dunkelgrau. Sieht aus, wie die Musik klingt. Check!

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