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OV SULFUR

Endless

Deathcore mit orchestralen Elementen, Klargesang und einer Menge Breakdowns. Damit wäre das zweite Album der amerikanischen Herren OV SULFUR trefflich zusammengefasst. In „Seed“ hört man dabei deutliche 2000er-Metalcore-Einflüsse, das hochemotionale „Wither“ ist fast schon eine Alternative-Rock-Hymne und das abschließende „Loveless“ eine Ballade. Dazwischen gibt es mit „Forlorn“, „Vast eternal“ oder „Evermore“ Songs, die einzelne Elemente miteinander verknüpfen. Harte, düstere Strophen treffen hier auf ausladende, epische Refrains. Spannend auch, die drei Gastfeatures auf die B-Seite des Albums zu packen, um diese Anspielstationen im Streaming nicht untergehen zu lassen. Im Vergleich zum Debüt hat sich gerade in Sachen Sounddesign einiges getan. Auch wenn hier und da die Produktion immer noch zu laut ist, zeitweise übersteuert, und der Musik so kaum Raum zum Atmen lässt, steht die Orchestrierung nicht mehr so deutlich im Vordergrund. Wirklich neu ist bei der Musik von OV SULFUR nichts. Wer an WHITECHAPEL den Sinn für Melodie mag, Breakdowns à la HUMANITY’S LAST BREATH und Opulenz im LORNA SHORE-Style schätzt, bekommt hier alles direkt auf einer Platte.

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