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FIT FOR A KING

Lonely God

Erfahrungsgemäß dürfen sich FIT FOR A KING-Fans alle zwei Jahre auf eine neue Platte freuen. Diesmal hat sich das Metalcore-Quintett ein wenig länger Zeit gelassen und veröffentlicht nach dem sehr erfolgreichen Vorgänger nun mit „Lonely God“ sein achtes Studioalbum. Aber hat sich das Warten gelohnt? Zwar haben FFAK das Rad nicht neu erfunden, durchlaufen aber dafür seit schon fast zwei Dekaden eine kontinuierlich starke musikalische Entwicklung und haben sich eine facettenreichere Klangpalette angelegt: Moderner Metalcore mit energiegeladenen Screams und eingängigen Clean Vocals, das Experimentieren mit elektronischen Charakteren bis hin zu Deathcore-Tracks. Letzteres ist mit „Witness the end“ (feat. Chris Motionless von MOTIONLESS IN WHITE) ein unvorhersehbarer Höhepunkt und legt als Outro in Kombination mit dem epischen Opener „Beginn the sacrifice“ einen absolut starken Rahmen um das Werk. Inhaltlich präsentiert „Lonely God“ uns weltuntergangsartige Zustände und untersucht, wie wir als Menschen damit umgehen und was wir daraus machen. Dabei ist es emotional sehr aufgeladen und es wird uns ein sehr tiefer und intimer Einblick in die Gefühlswelt von Ryan Kirby und Co. geboten. Also ja, FFAK haben wieder ein rundum starkes Album abgeliefert und das Warten hat sich definitiv gelohnt.

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