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BOTTLED

Frankfurt – Don’t Sleep Till Tunnelstreet

Ein Trio aus Frankfurt/Oder bekommt noch zu DDR Zeiten eine Einstufung, das bedeutet, es darf damit öffentlich auftreten. Ihre Musik, die sie ab 1987 fabrizieren, hat als Idee, Thrash Metal mit Fun-Punk zu kreuzen. 1989 ist dann jedoch (vorzeitig und für lange Zeit) Schluss, ausgerechnet der Mauerfall brachte die Jungs auseinander, checkt dazu das Booklet. Diese CD besteht nun aus neuen Songs (deshalb „Frankfurt“ als Titel) und dem im April 1989 eingespielten Demo „Don’t Sleep Till Tunnelstreet“. Es rumpelt alles schön dahin, so dass ich mir so schnell keine abschließende Meinung bilden kann. Wobei ich das alte Demo ob seines Charmes sogar als noch stärker empfinde. Damals hatten sie einige Cover (auf „Frankfurt“ sind es nur zwei) als kräftige Farbtupfer eingebaut, die beim Hören Spaß machen. „Wenn ich ein Junge wär“ von Nina Hagen im Baller-Metal-Stil etwa, oder auch „God save the queen“ und „Mexican radio“. Und beim eigenen „Bottled blues“ musste der Drummer seine Sticks gut festhalten, sonst hätte Verletzungsgefahr bestanden. Das geht richtig ab, da bekommt die Bassdrum Futter!

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