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MISSVNARIES OV CHARITY

Hvmanity As A Hole / Petrolevm Jelly

„Hvmanity As A Hole“ ist ein Rerelease des vor drei Jahren veröffentlichten und längst vergriffen Tapes, „Petrolevum Jelly“ ist brandneu. Wie so häufig stellt sich die Frage, warum die Band aus Kopenhagen das „nur“ auf Kassette veröffentlicht, wenn das doch plattentauglich ist. Von einer gnadenlosen Drum-Maschine angetriebener Post-Punk mit ziemlich genialer Gitarrenarbeit, die sich irgendwo im Spannungsfeld der frühen 1980er bewegt und maximal tanzbar ist. Bei „Petrolevm Jelly“, das noch mal deutlich besser produziert ist, wird es auch mal funky, was exzellent funktioniert und immer noch am Stück tanzbar bleibt. Ich höre hier zig Bands anklingen, ohne mich auf eine festlegen zu können, weil jeder Song seine eigene Note hat. Herausragende Gitarren und ein Bass, der sich auf dem jüngsten Release deutlich emanzipiert hat. Eine Neuerfindung des Rads findet nicht statt, das muss aber auch nicht sein, solange es so verdammt gut gemacht ist wie hier.

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