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GELBE VOM OI!

Ihr bekommt, was ihr verdient

Dem 4-Track-Demotape lassen die Steigerwald-Punx ein komplettes Album folgen, blitzsauber auf Vinyl gepresst. Die Songs vom Demo sind auch noch mal drauf. Dazu sechs weitere Songs und ein witziges Intro, das an die furchtbaren DORFROCKER erinnert. Die kommen auch aus dem Steigerwald, aus Kirchaich. In ihren Songs frönen DAS GELBE VOM OI! dem Hedonismus. Es geht um Alkohol, die leidige Arbeitswelt, hippe Chefs oder Fußball. Ein bisschen Politik gibt’s auch, aber so richtig in die Tiefe gehen die Texte nicht. Ein bisschen Bashing von Schwurblern, Staat und Polizei. Das war’s. Die Songs sollen vor allem Spaß machen und zum Saufen anregen. Kurze, simple Oi!-Punk-Knaller mit ordentlich Breitseite. Bratgitarren, Gangshouts und dazu die herrlich versoffene Stimme von Sänger Daniel Huth. Ohne überflüssige Schnörkel, kein Gramm Fett zu viel. Die Jungs aus der Band kommen alle vom Dorf, aus Untererthal, Knetzgau oder Prölsdorf. Da ist man trinkfest. Zwei der fünf Musiker sind Veranstalter. Gitarrist Simon Hereth organisiert das Stäbruch Festival, Bassist Sebastian Schunder das Krach am Bach. Sicher nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um als Band durchzustarten. Aufgenommen haben sie das Album bei Micky Wehner in Morlesau, gemischt hat Jason Rowe (CROWNED KINGS, SCHNOGGE).

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