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AVENGED SEVENFOLD

Life Is But A Dream ...

Acht lange Jahre sind seit dem letzten Album vergangen und die seit mittlerweile vielen Jahren wirklich große Fanbase kratze schon nervös an der Tür. Immer wieder wurde gemunkelt, gehofft und das Release-Date doch wieder verschoben. Jetzt ist’s soweit: Die achte Platte der Bandgeschichte steht in den Startlöchern und wird mit nichts weniger als den Begriffen „revolutionär“ und „zeitlos“ beworben. Man wollte aus der Komfortzone raus, über den Tellerrand schauen und endlich einmal alle Genres zusammenbringen, die man immer schon angetestet hatte – das alles dicht gepackt auf einem Album. Wer genau hinschaut, kann anhand der Tracklist die Vermutung anstellen, dass man sich hier auch noch einmal mit dem frühen Überdosis-Tod von The Rev beschäftigt, Drummer der ersten Stunde. Überhaupt ist es wieder ein dunkles Album geworden. Albert Camus habe man gelesen, der Tod spielt nach wie vor eine wichtige Rolle im Leben der Band – und das machen AVENGED SEVENFOLD uns nicht nur mit dem Albumcover und dem gelungenen Stop-Motion-Video zur ersten Single „Nobody“ klar. Musikalisch ist der Band aus Kalifornien tatsächlich ein bunter Stilmix gelungen – die üblichen Referenzen allerdings findet man auch auf „Life Is But A Dream ...“ – und man ist an der einen oder anderen Stelle immer mal wieder versucht, die Songs Filmen zuzuordnen und passend zu bebildern. Eine abwechslungsreiche Fahrt vom Film Noir über „Predator“ bis hin zu „American Pie“.