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LIONHEART

Valley Of Death II

Kein Wunder, dass LIONHEART ihr neues Album auch im Gym-Bundle mit allerlei Fitnessstudio-Zubehör verkaufen. Ist das achte Werk der Amerikaner (mitsamt deutschem Gitarristen) im Player, möchte man als Hörer direkt Gewichte stemmen oder mit einem Hammer eine Wand einschlagen. Musikalisch setzt die Band dort an, wo sie mit dem ersten Teil der Reihe aufgehört hat: deutlicher Fokus auf Groove, weniger metallische Elemente. Breakdowns (die manchmal sogar die Autoalarmanlage auslösen) gibt es natürlich noch zuhauf. Der auffälligste Track des Albums ist „No peace“, das fast schon wie ein Hörspiel daherkommt. Der größte Hit ist der mächtige Titeltrack, bei dem man die wogenden Menschenmengen, die diese Nummer live erzeugen wird, bereits vor dem geistigen Auge sehen kann. „Release the dogs“ und „Ice cold“ spielen vortrefflich mit den Erwartungen und ändern während ihrer kurzen Spielzeit mehrmals die Richtung. War vielen das letzte Album „Welcome To The Westcoast III“ zu gewöhnlich, haben sich LIONHEART hier deutlich weiterentwickelt. Abwechslungsreich und schlichtweg unterhaltsam vergehen die 23 Minuten Spielzeit wie im Flug.

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