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KRACHNIX

Macht nix

Nieder mit Hymnen, die Bands auf sich selbst schreiben! Aber shit, bei KRACHNIX ist ein genau solcher Opener ein Ohrwurm, ja, gleich ein Hit. Der fängt dich ein, nimmt dich mit. Und dann enttäuschen auch die weiteren Tracks nicht, liefern Deutschpunk, so wie er sein soll, seit es „Schlachtrufe BRD“ gibt – und gäbe es diese Sampler-Reihe noch, wären KRACHNIX mit Sicherheit darauf vertreten. Vielleicht mit dem anprangernden „Blanker Grenzwahn“ oder dem kapitalimuskritischen „Kauft, Leute, kauft!“? Inhaltlich wird auf alles gespuckt, was es für linksgrün versiffte Gutmenschen zu bespucken gibt, und geschluckt, was es zu schlucken gibt, wie in „Mexikaner“, ihre Antwort auf die KOTZREIZ-Nummer „Pfeffi Graf“. Die räudig versoffenen mehrstimmigen Gesänge haben ihren Höhepunkt in „Skate and violence“. Freund:innen von ALARMSIGNAL, F*CKING ANGRY und GRAUPAUSE bekommen hier, was sie brauchen. Gleich mit ihrem Debüt setzen sich KRACHNIX ein Denkmal in Deutschpunk-Deutschland.

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