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MILITARIE GUN

God Save The Gun

Die Geschichte vom Fallen und wieder Aufstehen ist eine weithin erzählte in der (Rock-)Musik. Dazu reckt man die Faust in die Luft, denn man hat es geschafft, seine Dämonen zu besiegen oder Trauer und Schmerz zu überwinden. Auf „God Save The Gun“ erzählen MILITARIE GUN zum größten Teil vom Fallen. Ohne Umschweife berichtet Frontmann Ian Shelton von seiner Herkunft aus problematischen Verhältnissen und einer Alkoholsucht, die sich in sein Leben geschlichen hat. Das Album beginnt mit der Zeile „I’ve been slipping up slipping up slipping up“ und danach wird es kaum besser. Shelton schrieb schon immer über gescheiterte Existenzen, nur heute weiß er, dass es dabei eigentlich immer um ihn ging. Soweit zum Inhaltlichen. Auf der musikalischen Seite gehen MILITARIE GUN wie auf allen früheren Veröffentlichungen wieder durch die Decke und strafen jeden Lügen, der sie unter Hardcore einsortieren möchte. Auf ihrer Schublade steht: „Rowdyhafte Rock-Songs mit Pop-Appeal“. Furchtlosigkeit ist und bleibt ein Markenzeichen der Band und so probiert sie alles aus, was ihr gefällt. MILITARIE GUN untermauern ihren Status, eine der spannendsten Rockbands der Stunde zu sein, ganz egal, ob der „große Durchbruch“ unmittelbar bevorsteht oder sich noch Zeit lässt. „God Save The Gun“ ist für MILITARIE GUN ein persönlicher und ein weiterer musikalischer Durchbruch.

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