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NOFX

A To H

Die Live-Aktivitäten haben sie bereits Ende 2024 eingestellt, Fat Mike hat allerdings damals bereits angekündigt, weiterhin Material veröffentlichen zu wollen. Im Lichte dieser Neuerscheinung klingt das fast wie eine Drohung. Acht Songs in 18 Minuten. Teil eins einer dreiteiligen Kompilation-Serie und ein Mix aus Demos und Raritäten. Ja, NOFX waren eine der wichtigsten Punkrock-Bands der letzten 40 Jahre und werden auf ewig einen Platz im Herzen vieler Punkrock-Fans haben. Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob es „A To H“ wirklich gebraucht hätte. Für Fans ist es natürlich ein „Muss“, für alle anderen eher im unteren Drittel von „Kann“ angesiedelt. Ein bunter Mix aus Songs, die über die letzten Jahrzehnte nicht ausgereift genug waren, um es auf ein Album zu schaffen (okay, nicht alle) und die auch jetzt nicht noch mal groß bearbeitet wurden. Die typischen überragenden Hymnen und gewitzten, spitzzüngigen Parts blitzen schon ab und an durch. Aber eben zu wenig. Und ja, NOFX-Songs haben den Bonus, dass es eben NOFX-Songs sind. Da ist vieles oftmals besser gewesen, als viele andere Kollegen es geschrieben haben oder gerne hätten. Allerdings reicht das 2026 eben nicht mehr. Fans dürfen hier zugreifen. Wer sich aber aufmacht, noch NOFX-Fan zu werden, sollte zu lieber zu unbestrittenen Meisterwerken wie „Drunk In Public“ oder „So Long And Thanks For All The Shoes“ greifen.

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