Foto

L.A. DRUGZ

Outside Place

2013 erschien die Debüt-12“ des kurzlebigen Projekts L.A. DRUGZ auf Hovercraft und erhält mir der Neuauflage auf Wanda nun endlich den verdienten, wenn auch stark verzögerten Euro-Vertrieb. Ein Blick auf das Line-up dieser Band genügt, um ihren Sound vor Augen und Ohren zu haben, finden sich hier schließlich mit Verweis auf (Ex-)Mitgliedschaften in MANIAC, IMAGES, BAD MACHINE, CLOROX GIRLS und SUSPECT PARTS ausreichend „Household names“, um ungeprüft das Etikett „Supergroup“ schon einmal vom Kleber zu lösen. Die sechs Songs beackern die direkte Verschnittmenge aus melodischem Spätsiebziger UK-Punk und frühem US-Powerpop, haben damit also wirklich vieles mit den CLOROX GIRLS gemeinsam, aber in Arrangements und Songwriting noch einmal die Präsenz von Sixties-Einflüssen hochgedreht, wie sie in Perfektion beispielsweise in „Marina“ zum Scheinen kommt.

Anzeige