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PEACE OF MIND

Blood Is The Price

Dass guter Hardcore nicht zwangsläufig aus Übersee kommen muss, beweisen zahlreiche kleinere Bands seit Jahren. Mit PEACE OF MIND wagt nun eine einheimische Gruppe den Schritt, ihr Album in den USA produzieren zu lassen. Dazu kommt ein hochkarätiges Feature: Jem Siow von SPEED, mit denen PEACE OF MIND im vergangenen Jahr auf Tour waren. Doch weder Produzent Taylor Young noch Jem sind die eigentliche Stärke des zweiten Studioalbums der Thüringer. Diese liegt vielmehr darin, eingängige Songs zu schreiben, ohne auf Härte und Mosh-Momente zu verzichten. „Fear shapes all“, „Hypocrite“ (mit Emely von BLOSSOM DECAY) oder der Titeltrack verdeutlichen dies eindrucksvoll. Dass sie diese Qualität nicht erst seit kurzem besitzen, zeigen am Ende der Platte die beiden Neuaufnahmen von Songs, die ursprünglich auf der ersten EP erschienen – auch wenn die Stilistik damals noch leicht anders gelagert war. Auf „Blood Is The Price“ präsentieren sich PEACE OF MIND nun als gereifte Band. Wüsste man nicht, dass sie aus Thüringen stammen, könnte man fast glauben, es hier mit dem nächsten großen Ding aus Baltimore zu tun zu haben.()

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